AKTUELLES

Krippenausstellung 2016

Vom 1. Advent bis Heilig Drei König werden in den Auslagen der Seeshaupter Geschäfte und im Rathaus Weihnachtskrippen aus aller Welt ausgestellt.
Die Exponate stammen aus der Sammlung des Münchner Oberkirchenratsa.D. Theodor Glaser.

Wo Sie die Krippen überall besichtigen können und weitere Infos finden unter Projekte.

Seeshaupter Ansammlungen
"Vereint im Verein"

Der Fortsetzung der Seeshaupt Ansammlungen ist erschienen. Der 4. Teil "Vereint im Verein" berichtet über die Seeshaupter Ortvereine, deren Geschichte und Vereinsleben.

„Gästekonto“ für Asylbewerber

Sonderkonto zur Finanzierung des ehrenamtlichen Unterstützerkreises

IBAN:
DE58 7009 3200 0000 0008 50
BIC: GENODEF1STH
VR Bank Starnberg-Herrsching-Landsberg

weitere Infos finden Sie hier.



Christkindlmarkt: Buch-Verkauf „Die Kirchen im Dorf“
Gebhard Brennauer, Stiftungsrat: „Ein schöner Rahmen für ein gutes Buch“


Der Stand der Bürgerstiftung


Dorfkalender

Der Ortsgestaltungs- und Verschönerungsvereins will fürs Jahr 2013 einen Kalender zusammenstellen, der die Ortsvergangenheit und –gegenwart ins Bild setzt. Die Bürgerstiftung und der Kulturkreis beteiligen sich an der Initiative.


FRIZ

Die engagierten Eltern vom FRIZ-Team stellen auch heuer wieder ein abwechslungsreiches Ferien-Programm zusammen, die Kinder können z. B. malen, töpfern, einen Lamaausflug machen und vieles mehr. Die Bürgerstiftung hilft mit, dass alle Angebote kostenlos sind.


Eine FRIZ-Aktion: das Hühnerhaus für die Südsee


Seeshaupter Ansammlungen: Die Kirchen im Dorf

Der zweite Band der Seeshaupter Ansammlungen „Die Kirchen im Dorf – von heiligen Häusern und frommem Leben“ ist kein Kirchenführer im klassischen Sinn, sondern ein unterhaltsames, reich bebildertes Lesebuch über Seeshaupts Kirchen und Kapellen, über ihre abwechslungsreichen Entstehungsgeschichten und kunsthistorischen Schätze, über prägende Pfarrpersönlichkeiten, über kirchliches Leben und Brauchtum früher und heute, mit einleitenden Texten von Pfarrer Dr. Christian Hartl und mit Wandertipps im Schlusskapitel. Wegen der großen Nachfrage musste das Buch bereits nachgedruckt werden.


Bei der Buchvorstellung in der Seeresidenz: Bürgermeister Bernwieser bedankte sich beim Ehepaar v. Fraunberg, das federführend für das Buch zeichnet.


Konservierung und Neuaufstellung Salzstein
Dr. Volker Rausch, OGVS: „Eine gute Zusammenarbeit aller Beteiligten!“

„Der Salzstein, auch Franzosenkreuz genannt, stammt wohl aus der Zeit zwischen 1650 und 1750; dafür spricht seine barocke Form mit dem spitzbogigen Querbalken. Ursprünglich stand er am alten Fußweg von Seeshaupt nach Kreutberg-Oppenried. Da das Tuffsteinkreuz im Wald zu verrotten drohte, wurde es im Frühjahr 2011 hierher versetzt“. So steht es auf einer Tafel zu lesen, die neben dem ehrwürdigen Steinkreuz gegenüber der Ulrichsau aufgestellt wurde; auf einer Übersichtskarte sind der ursprüngliche und der jetzige Standort eingezeichnet. Die rundherum gelungene Gemeinschaftsaktion der Bürgerstiftung Seeshaupt und des Ortsgestaltungs- und Verschönerungsverein wäre ohne freiwilliges Bürgerengagement recht teuer geworden wäre: Die wichtigste Arbeit leisteten sicher die kräftigen Männer, die im vergangenen Herbst das schwere Stück aus dem Unterholz bargen. Nach der fachmännischen Trocknung und Konservierung beim Penzberger Steinmetz Ferstl wurde es im April 2011 unter der großen Buche an der Hohenbergerstraße wieder aufgestellt, nun kam noch die Info-Tafel dazu. Deren Gestaltung hat die SeitWerk-Agentur aus Seehausen ebenso kostenlos übernommen wie die Penzberger Graphikwerkstatt „SchriftArt“ die Produktion, die Holzkonstruktion steuerte der Seeshaupter Schreiner Markus Mair zum Materialpreis bei.
Den Namen „Franzosenkreuz“ hat der Tuffstein aus der Zeit der Napoleonischen Kriege. Als ein Armeekorps im Jahr 1800 mit 12000 Mann drei Tage lang am Dorfrand von Seeshaupt biwakiert hatte, kamen Berichten alter Dorfchroniken zufolge zwei Franzosen zu Tode, an deren Grab das Steinkreuz aufgestellt wurde. Ihre Kameraden hatten es wohl in der Nähe "gefunden".


Der Salzstein wurde aus dem feuchten Wald gerettet


Ein Projekt außer der Reihe: Die Lourdeskapelle

Auch so etwas geht mit der Seeshaupter Bürgerstiftung: Dank einer großzügigen Spende, die an die verstorbene Seeshaupterin Paula Sterff erinnert, sind Erhalt und Pflege der Lourdeskapelle am Tiefentalweg langfristig gesichert; in der Kapelle wird eine entsprechende Plakette angebracht.


Die Lourdeskapelle am Tiefentalweg


Ältere Projeke


Christkindlmarkt: Adventsbaum

Ein voller Erfolg war der „Adventswunschbaum“: Sogar den schier unmöglichen Kinderwunsch „ich möchte so gern mit dem Schweini essen gehen“ konnten Gertraud Pihale und Daniela Feichtner erfüllen. Ein bisschen stolz waren die beiden erfolgreichen „Christkindln“ schon, dass sie für nahezu alle Wunschzettel „Sponsoren“ gefunden haben, die meisten gleich beim Christkindlmarkt. Bei den Buben drehten sich viele Wünsche um Fußball, bei den Mädchen um alles, was mit Pferden zusammenhängt, aber auch „ein neues Federmäppchen, weil ich meins verloren habe“, wünschte sich ein Kind, ein anderes wollte ins Kindertheater gehen oder „mal auf der Kirchenorgel spielen“.


Felix Neuser bei Treffen mit Bastian Schweinsteiger


Fahnenschrank für die Turner

Ein echter „Hingucker“ im Foyer des Sportheims sind die Vereinsfahnen des FC und der Schützen. Die wertvollen Stücke kommen in den neuen Fahnenschränken erst richtig zur Geltung, die allerdings auch 1200 Euro pro Schrank kosten. Eigentlich. Denn die Schreinerei von Rudolf Damnig aus Wilzhofen hat keine Arbeitszeit berechnet, und die Bürgerstiftung hat die Materialkosten in Höhe von 1100 Euro übernommen.


Kinderwagen

Ein echter „Hingucker“ im Foyer des Sportheims sind die Vereinsfahnen des FC und der Schützen. Die wertvollen Stücke kommen in den neuen Fahnenschränken erst richtig zur Geltung, die allerdings auch 1200 Euro pro Schrank kosten. Eigentlich. Denn die Schreinerei von Rudolf Damnig aus Wilzhofen hat keine Arbeitszeit berechnet, und die Bürgerstiftung hat die Materialkosten in Höhe von 1100 Euro übernommen.


Nothilfe

Die Bürgerstiftung will auch künftig in aktuellen Notsituationen schnell und unbürokratisch helfen – dafür braucht sie Spendengelder. Im vergangenen Jahr konnte beispielsweise die Therapie eines kranken Kindes bezuschusst werden und die Penzberger Tafel bei der Anschaffung ihrer Büroausstattung.


Bus für die Tagespflege
Sigrid von Schroetter, NBH-Vorsitzende: „Wir brauchen Partner, ohne die geht es nicht“

Fast 40.000 Euro hat dieser Kleinbus inklusive der Umbauten für Rollstuhlfahrer gekostet, den die Bürgerstiftung der Tagespflege geschenkt hat – dank der großherzigen Spende von Francine von Finck. Mit diesem „Seniorentaxi“ werden die Tagesgäste zu Hause abgeholt und wieder heimgebracht. Als Hauptsponsor hat die Bürgerstiftung noch 7000 Euro vor allem für die Anschaffung der speziellen Pflegestühle gespendet.


Der Bus der Tagespflege mit der Sponsorin Francine von Finck (2. v. rechts)


Zum 1. Mal: FRIZ Ferienprogramm

Verena Hausmann, Michaela Prietzel, Barbara Tuppen und Anke Wagner haben das bunt gemischte Ferienprogramm FRIZ (Freiraum Freizeit) auf die Beine gestellt – ein Novum in Seeshaupt. Die Bürgerstiftung hat das Projekt mit ca. 750 Euro unterstützt.


FRIZ-Renner waren die Lama-Wanderungen mit Aaron und Gundolf


Brandhilfe Aktion

Seit Monaten macht ein Satz die Runde, ein Satz voller Stolz, und fast jeder hat ihn gesagt: „So etwas gibt es nur in Seeshaupt“. Denn fast 33.000 Euro waren nach dem schlimmen Brand im Sägewerk gespendet worden; das Dorf zeigte, was Gemeinschaft bedeutet. Die Idee zur Spendenaktion kam von Barbara Kopf.


Das brennende Sägwerk an der Hohenberger Straße


Poesie und Prosa

Eine Schulstunde mit Heinz Janisch, das war für die Grundschulkinder eine willkommene Abwechslung. Der Autor zahlreicher Kinder- und Jugendbücher verstand es bestens, sein jugendliches Publikum mit Geschichten aus und über seine Bücher zu unterhalten. Organisiert hatte den Besuch Axel Seip, der Inhaber der Buchhandlung LesArt, finanziert wurde durch die Seeshaupter Bürgerstiftung.


Janisch in der Grundschule


Seeshaupter Ansammlungen: „Damals im April“
Johanno Strasser, Publizist: „Es gereicht einem Volk zur Ehre, wenn es sich seiner Verantwortung stellt

65 Jahre ist es her, dass am Seeshaupter Bahnhof fast 2000 KZ-Häftlinge befreit wurden. 15 Jahre ist es her, dass zur Erinnerung an dieses Ereignis am 30. April 1945 das Seeshaupter Mahnmal enthüllt wurde. In diesem Jahr erschien das Buch „Damals im April“, das an Hand persönlicher Erinnerungen, historischer Fotos und Dokumente die letzten Kriegstage und die strittige Auseinandersetzung der Dorfbewohner über die Mahnmalaktion dokumentiert. Es wurde am 30. April 2010 nach der Gedenkfeier am Mahnmal in der Seeresidenz vorgestellt. Kia Ahrndsen und Ferdinand Dörfler lasen einige Passagen daraus. Anschließend wurde der Film „Endstation Seeshaupt“ über den fünftägigen Zugtransport der Häftlinge aus dem KZ-Außenlager Mühldorf gezeigt; die „Hauptrolle“ in dem Dokumentarfilm spielt Louis Sneh, dem auch im Buch ein Kapitel gewidmet ist.
„Damals im April - Chronologie des Seeshaupter Mahnmal“ haben Bero und Renate von Fraunberg verfasst und Claus Peilstöcker gestaltet. Verlegt wurde das Buch von Axel Seip von der Seeshaupter Buchhandlung im „LesArt“ Verlag, bei der Finanzierung halfen Gemeinde und Bürgerstiftung. „Damals im April“ ist der erste Titel der Buchreihe „Seeshaupter Ansammlungen“ mit historischen und kulturellen Themen aus unserem Dorf. Auch den Film „Endstation Seeshaupt“ des Filmemachers Walter Steffen hat die Bürgerstiftung bezuschusst.


Buchübergabe auf der Gemeinde: v.l.n.r.: Manfred Hacker von der Bürgerstiftung, Bürgermeister Michael Bernwieser, Dr.Gertraud Haug-Pihale von der Bürgerstiftung, Michael Streich (für die Produktion verantwortlich)


Sprachunterricht für ausländische Schüler

Um ausländischen Grundschülern einen besseren Schulstart zu ermöglichen, finanzierte die Bürgerstiftung deutschen Einzelsprachunterricht.


Küche macht Schule

Zu einer richtigen Mittagsbetreuung gehört auch eine richtige Küche, wo sich die Kinder ihr mitgebrachtes Essen aufwärmen können, wo man abspülen und auch mal gemeinsam kochen kann. Eine solche Küche hat die Seeshaupter Bürgerstiftung der Grundschule für rund 4000 Euro gespendet. Den Raum im „kleinen Schulhaus“ stellt die Gemeinde kostenlos zur Verfügung, um die rund 20 Kinder kümmert sich Jolana Malek.


Stolz auf die neue Küche sind (v.l.n.r.) Schulleiterin Maria Trunk, Elternbeiratsvorsitzende Susi Deuter, Leiterin der Mittagsbetreuung Jolana Malek, Vorsitzende der Bürgerstiftung Dr. Gertraud Pihale, Bürgermeister Michael Bernwieser und natürlich die Kinder


Neuer Paukenschlag

St. Michael wird heuer 100 Jahre alt. Für den großen Festgottesdienst am 21. Juni probt Chorleiter Gerhard Hohendanner schon seit geraumer Zeit mit seinen über 30 Sängern und Orchestermitgliedern die anspruchsvolle Orgelsolomesse von Wolfgang Amadeus Mozart. Damit das Ganze aber auch richtig festlich klingt, brauchte man noch zwei Pauken. Für deren Anschaffung, dazu noch Notenmaterial und Notenständer, hat die Seeshaupter Bürgerstiftung 3000 Euro gespendet.


Kirchenchorprobe im Pfarrheim


Stühle für Tagespflege


Rund 15.000 Euro kosteten die Spezialstühle, die die Bürgerstiftung der Tagespflege spendete. Auf dem Foto: NBH Vorsitzende und Tagespflege-Initiatorin Sigrid von Schroetter


Wachsendes Interesse an Fuchsbandwurm-Aktion

Bereits im April fand für interessierte Bürger in der Seeresidenz eine Informationsveranstaltung zum Thema „Bekämpfung Fuchsbandwurm“ statt. Auf Einladung der dieses Projekt unterstützenden Bürgerstiftung Seeshaupt referierten der Wildbiologe Dr. Andreas König von der TU München und der Leiter des Weilheimer Gesundheitsamtes, Dr. Karl Breu. Jetzt trafen sich auf Anregung der Stiftung die Bürgermeister der umliegenden Gemeinden und diskutierten nochmals im Seeshaupter Rathaus mit den beiden Experten über die Erfolgschancen und die – nicht unerheblichen - Kosten der Beköderung. Das Interesse bei den Gemeindevertretern ist groß, erste Schritte und Vorbereitungen für eine Zusammenarbeit sind bereits unternommen worden.


Dr. Andreas König


Fresken freilegen oder dokumentieren?

Die Freilegung der mittelalterlichen Fresken in der Anna-Kapelle der Katholischen Pfarrkirche ist ein Anliegen der Bürgerstiftung Seeshaupt. Allerdings bekam die anfängliche Euphorie vom März einen argen Dämpfer. Bei einer Besichtigung mit Fachleuten bestätigte Dr. Susanne Fischer vom Landesamt für Denkmalpflege zwar begeistert, dass die 700 Jahre alten Seeshaupter Fresken einzigartig, singulär und in unserer Gegend eine absolute Rarität seien, aber genau hierin läge das Problem. Diese Einzigartigkeit verlange nach größtmöglichem Schutz, und der sei nun einmal nach heutigem Stand der Technik nur gewährleistet, wenn die empfindlichen Malereien unangetastet blieben. Diese Einschätzung wurde auch bei einer zweiten Begehung mit Bernhard Symank, dem Fachmann für Wandmalereien am Denkmalamt, bestätigt. Aber auch er brachte die anwesenden Teilnehmer von Bürgerstiftung und Kirchengemeinde wieder auf den Boden der Tatsachen: „Wenn man die Probeflächen wie die Krippendarstellung sieht, kann ich Ihre erhebende Entdeckerfreude gut verstehen. Sie dürfen aber nicht erwarten, dass Sie hier nach einer kompletten Freilegung eine geschlossene Rundum-Malerei in alter Farbenpracht bekommen.“ Seiner Expertise nach seien die Gemälde in der früheren Turmkirche längst nicht so gut erhalten wie man auf den ersten Blick meinen könnte. „Schauen Sie den Engel genauer an – der hat schon kein Gesicht mehr und bei der hohen Wertigkeit dieser Fresken dürfte man dies auch nicht ergänzen.“
Die Bürgerstiftung will nun statt der Freilegung eine wissenschaftliche Dokumentation über diesen wohl weiterhin verborgen bleibenden Schatz in Auftrag geben. Die Erkundungen eines Kunsthistorikers sollen in einem Buch über die Seeshaupter Kirchen und Kapellen veröffentlicht werden.


Ortstermin in der Anna-Kapelle


Auftakt „Poesie und Prosa“
Eine Mutter: „Lesen und Lernen gehören einfach zusammen“

Tucholsky im Busch
Kaum zu glauben, dass Wilhelm Busch schon vor 100 Jahren gestorben ist – so frisch und unverstaubt sind seine Reime – noch dazu, wenn sie von Bodo Primus, einem Meister des gesprochenen Worts rezitiert werden. „Max und Moritz“ und „Fipps, der Affe“ las der Hörbuchpreisträger den Seeshaupter Grundschülern vor. Finanziert hat die Erzählstunde die Seeshaupter Bürgerstiftung, organisiert Axel Seip, Inhaber der Buchhandlung „LesArt“. Dort erlebten begeisterte (erwachsene) Zuhörer den Schauspieler am selben Abend bei einem mitreißenden Tucholsky-Abend „Horch, sie leben“. Bodo Primus Stimme kennen Hörspielfans übrigens als die des „Letzten Detektivs Jonas, nur Jonas“, aus den 42 Folgen der gleichnamigen Hörspielserie.


In der Grundschule: Bodo Primus …

...eine sechs Kilometer lange Nase...
„Eine sechs Kilometer lange Nase!“ „Einen Kussmund!“ „Große Füße mit Krallen!“.. und, und , und…. Mit künstlerischem Geschick und viel Geduld setzte Philip Waechter die verrücktesten Vorschläge der begeisterten Schulkinder zu einem ziemlich wilden „Fridolin“ zusammen. Wie phantasievoll und liebevoll bis ins kleinste Detail der Frankfurter Künstler eigentlich zeichnet, das konnten alle bei Waechters Lesung aus seinem anrührenden Bilderbuch „Rosi in der Geisterbahn“ sehen und hören.
Axel Seip, Inhaber der Buchhandlung LesArt hatte den bekannten Buchillustrator und Autor eingeladen, die Seeshaupter Bürgerstiftung hat die gelungene Aktion finanziert, die am Abend in der Buchhandlung mit „Waechter für Erwachsene“ fortgesetzt wurde. Hier entspannte sich eine interessante Diskussion darüber, wie es so ist, wenn man als Sohn des Zeichners F.K.Waechter einen ähnlichen Berufsweg wie der berühmte Vater einschlägt: „ Auf der einen Seite sehr, sehr schwer, weil doch unwillkürlich Vergleiche angestellt werden. Aber wenn ich ehrlich bin, es öffnet einem natürlich auch viele Türen“.


und Philip Waechter


Guter Start mit „Kinderwagen“
Jakob Gilliam: „Ein solches Engagement braucht eine starke Unterstützung“

Dank einer 20 000 Euro Spende der Seeshaupter Bürgerstiftung konnte die Villa Südsee diesen Kleinbus für ihre acht jungen Bewohner anschaffen. Der Großteil des noblen Geldgeschenkes stammt vom Ehepaar Gilliam (auf dem Foto in der Mitte); die flotte Beschriftung mit dem Südsee-Logo und dem der Bürgerstiftung hat Jörg Rustemeyer von „Schriftart“ umsonst beigesteuert. Für das Projekt „Bus Südsee“ braucht die Bürgerstiftung auch weiterhin Spenden, denn sie will auch für den Unterhalt -jährlich 2000 Euro - aufkommen. Beim Fototermin mit den Kindern und zwei Betreuerinnen waren auch (v.l.n.r.) die Vorsitzende des Stiftungsrates Theresia Lüning, Südseeleiter Hans Wagner, die Vorsitzende der Bürgerstiftung Gertraud Pihale und der Vorsitzende des Vereins Südsee Manfred Fent.


Die Südsee-Mannschaft vor dem neuen Bus


Christkindlmarkt: Eine schöne Bescherung
Heidrun Graupner, Stiftungsrat: „Auf dem Christkindlmarkt treffen sich die Seeshaupter, da gehört auch die Bürgerstiftung hin“

Eigentlich eine nahe liegende Idee, dachten sich die Initiatoren der noch jungen Seeshaupter Bürgerstiftung, sich mit einem eigenen Stand samt Tombola auf dem Christkindlmarkt mal ganz ungezwungen und persönlich in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Dann war es aber doch ziemlich aufregend, so was zum ersten Mal durchziehen: Woher kriegen wir die Preise, wer besorgt uns einen Stand, wie viele Leute werden wohl kommen? Aber dann wurde es doch ein toller Erfolg: Geschäfts- und Privatleute steuerten Sachpreise in Hülle und Fülle bei, der renommierte Kunstmaler Reiner Wagner sogar zwei Originale -, um den Standaufbau kümmerte sich das Südsee-Team - und die Seeshaupter kauften alle Lose auf. So kamen 3800 Euro zusammen, ein Erfolg, mit dem Vorsitzende Dr. Gertraud Pihale „wirklich nicht gerechnet hatte“.


Der frühere Bürgermeister Hans Kirner als Losverkäufer


Möbel für die südSee

Erst im Juni wurde die Seeshaupter Bürgerstiftung gegründet – und schon ist das erste Projekt finanziert: Für die Möblierung von drei Kinderzimmern in der „Villa Südsee“ wurden insgesamt 3600 Euro gespendet. Dr. Gertraud Pihale, Vorsitzende der gemeinnützigen Bürgerstiftung freut sich mit den Initiatoren über das „schnelle“ Geld für die Kinder- und Jugendhilfe, aber auch darüber, dass die neue Bürgerstiftung von der Bevölkerung ganz offensichtlich als wichtige und sinnvolle Einrichtung gesehen wird.


Scheckübergabe in der Südsee


Gut gebettet

Eine überaus nützliche Einrichtung der Nachbarschaftshilfe NBH ist der (kostenlose!) Verleih von Hilfsmitteln für die häusliche Alten- und Krankenpflege. Das Angebot konnte jetzt durch ein hochmodernes Pflegebett erweitert werden – dank einer Spende in Höhe von 3500 Euro von der Seeshaupter Bürgerstiftung.


Scheckübergabe bei der Nachbarschaftshilfe: v.l.n.r.: BS Vorsitzende Dr. Gertraud Pihale, NBH Vorsitzende Sigrid von Schroetter (r) und Evi Schwaighofer (Stellvertreterin) und zwei Damen vom Seniorenkaffee


Neue Wege gehen
Dr. Bernhard von Linstow: „Aus Verbundenheit zu Seeshaupt habe ich da gerne gemacht“

Dank einer großzügigen Einzelspende hat die Seeshaupter Bürgerstiftung schon ihr zweites Projekt realisieren können. „Aus Verbundenheit zu Seeshaupt“ hat Dr. Bernhard von Linstow, der erst vor drei Jahren hierher gezogen ist, die Kosten für die Neugestaltung der maroden Treppe am Höhenweg übernommen, immerhin 5979,30 Euro. Architekt Wolfgang Peter Pohl hat als Mitglied der Bürgerstiftung seine Gestaltungsleistung „gestiftet“. Die Spaziergänger, die das ganze Jahr auf Seeshaupts Paradespazierweg den Blick über die Osterseen genießen, sind sich einig: „Das ist schon eine tolle Sache, dass jemand so einfach Geld für so was hergibt. Gerade für ältere Leute waren die kaputten Stufen ja richtig gefährlich“.


Die neue Treppe am Höhenweg